Soziale Quartiersentwicklung:

Kultureinrichtung Zinnschmelze – Umbau und Erweiterung

Infos

Projekt-Partner

  • Freie und Hansestadt Hamburg – Bezirk Nord: Bauherr
  • BIG-STÄDTEBAU GmbH, Hamburg: Projektsteuerung
  • Zinnschmelze Kulturverein, Barmbeker Verein für Kultur u. Arbeit e.V.: Nutzer
  • Weber · Poll, Ingenieurbüro für Bauwesen: Tragwerksplanung
  • Ingenieurbüro Poggensee GmbH: Haustechnik
  • Burkhard Wand, Hamburg: Lichtplanung

Instutition

LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB

Website

http://www.lrw-architekten.de

Beschreibung

Die Zinnschmelze auf dem Museumshof des Museums der Arbeit in Hamburg-Barmbek wurde 1876 als Teil der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie erbaut und zuletzt als Kulturzentrum genutzt, entsprach aber in räumlicher, funktionaler und technischer Hinsicht nicht mehr den Anforderungen. Der Museumshof sollte städtebaulich neu entwickelt werden. Das historische Gebäude der Zinnschmelze wurde grundlegend umgebaut, räumlich neu geordnet und durch einen Neubau erweitert.

Ziel

Wir haben eine funktional und ästhetisch überzeugende, gleichzeitig wirtschaftlich sowie energetisch tragfähige Lösung für den Um- und Anbau der „Zinne“ entsprechend dem Nutzerbedarf gesucht. Die stadträumliche Situation sollte verbessert werden. Das Projekt sollte realisiert werden, ohne dass die Identität als Baudenkmal und Teil der Hamburger Industrialisierungsgeschichte verloren geht. Ein Gebäude mit Potential und viel Raum für Stadtteilkultur und Stadtteilidentität sollte geschaffen werden.

Herausforderungen

– Unterschiedlichste Nutzungen auf sehr engem Raum –> Mehrfachnutzungen – Dezimierung Bauvolumen Neubau auf gefälliges Maß im Verhältnis zum Bestandsgebäude –> daher Veranstaltungssaal im Untergeschoss – Behutsame und denkmalgerechte Umgestaltung des Bestandsgebäudes – Herstellung von Blick- und Wegebeziehungen zw. dem nördl. und südl. Hofbereich –> gläserner Zwischenbau als Fuge zw. Alt- und Neubau – Realisierung Wettbewerbs-Rendering: den angestrebten architektonischen Ausdruck erreichen

Kooperationen

Trotz vieler Widrigkeiten (Planungspause durch Budgetmangel, Teamwechsel der Fachplaner während des Planungszeitraums wg. Bindung an öffentl. Vergaberecht, hohe Gründungskosten durch komplizierte Eigentumsverhältnisse, parallele Baustelle Museumshof, Baukostensteigerungen wg. Erhöhung der Marktpreise nach Planungsverzögerungen) kam es dank der Flexibilität u. Leidenschaftlichkeit aller Projektbeteiligten – von Nutzern über Planer bis hin zum städtischen Bauherrn – zu einem perfekten Abschluss.

Mehrwert

Mehr Lebensqualität für die Bürger in Hamburg-Barmbek und Umgebung durch das neue, lebendige Stadtteilzentrums mit seinen vielfältigen Kulturangeboten. Verbesserung der stadträumlichen Situation: Das Zentrum wertet auf, ohne zu vertreiben. Unterschiedlichste Angebote (Musik und Partys, Tanz und Theater, Literatur, Vorträge, Kleinkunst, Kinderveranstaltungen und ein Restaurant) unter einem Dach und auf wirklich engem Raum: Hier ist Platz für unterschiedliche Bedürfnisse und Begegnungen!

Besonderheit

– Unterschiedlichste Nutzungen auf sehr engem Raum –> Mehrfachnutzungen – Bauvolumen d. Neubaus wurde auf gefälliges Maß im Verhältnis zum Bestandsgebäude dezimiert –> daher Veranstaltungssaal im Untergeschoss – Bestandsgebäude wurde behutsam und denkmalgerecht umgestaltet – Blick- und Wegebeziehungen zw. nördl. und südl. Hofbereich wurden hergestellt –> gläserner Zwischenbau als Fuge zw. Alt- und Neubau – Realisierung Wettbewerbs-Rendering: angestrebter architektonischer Ausdruck erreicht

Daten

Projektstatus

fertiggestellt

(Voraussichtliche) Fertigstellung

März 2015